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Heilpflanze: Knoblauch

Heilpflanze: Knoblauch

02.12.2021 / Stefan Dobersberger

Knoblauch – natürlicher Schutz für Herz und Gefäße

Knoblauch (Allium sativum) zählt zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit. Bereits in der Antike schätzten Ägypter, Griechen und Römer seine heilenden Eigenschaften – und die moderne Wissenschaft gibt der Volksmedizin recht. Klinische Untersuchungen belegen, dass Knoblauch in ausreichend hoher Dosierung messbare positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System hat.

Wie wirkt Knoblauch im Körper?

Der wichtigste Wirkstoff im Knoblauch ist Allicin – eine schwefelhaltige Verbindung, die beim Zerkleinern oder Zerdrücken der Zehe entsteht. Allicin ist maßgeblich für den charakteristischen Geruch verantwortlich, aber auch für einen Großteil der heilsamen Wirkung. Daneben enthält Knoblauch weitere Schwefelverbindungen, Flavonoide und Selen, die gemeinsam seine gefäßschützende Wirkung entfalten.

Schutz für Blutgefäße und Herz

Knoblauch greift auf mehreren Ebenen schützend in das Herz-Kreislauf-System ein. Er reduziert erhöhte Blutfettwerte wie Cholesterin und LDL, senkt den Blutdruck leicht und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes. In Studien konnte gezeigt werden, dass eine mehrmonatige regelmäßige Einnahme das Risiko von Arteriosklerose – also der krankhaften Verhärtung und Verengung der Arterien – deutlich reduzieren kann. Aus diesem Grund wird Knoblauch als unterstützende Maßnahme bei erhöhten Blutfettwerten sowie zur Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen empfohlen.

Die richtige Dosierung

Für eine optimale Wirkung empfehlen Experten folgende Tagesdosis:

  • Frischer Knoblauch: 2,7 g täglich, entspricht etwa 3 Knoblauchzehen
  • Knoblauchpulver: 600 bis 900 mg täglich

Wer den intensiven Geschmack oder Geruch scheut, greift am besten zu geruchlosen Knoblauchpräparaten aus der Apotheke – diese sind geschmacksneutral und ermöglichen eine genaue Dosierung.

Wichtige Hinweise und Wechselwirkungen

So wertvoll Knoblauch auch ist, gibt es bei der Einnahme gibt einiges zu beachten:

  • Überdosierung vermeiden: Mehr als 4 g frischer Knoblauch täglich kann zu Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit oder Blähungen führen.
  • Vorsicht bei blutverdünnenden Medikamenten: Knoblauch kann die Blutungszeit verlängern und die Wirkung von Antikoagulantien wie Marcumar oder Aspirin verstärken. Sprechen Sie in diesem Fall unbedingt mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie mit der Einnahme beginnen.
  • Vor Operationen: Aus demselben Grund sollte die Einnahme von Knoblauchpräparaten einige Wochen vor geplanten Operationen abgesetzt werden.

Anwendungsgebiete im Überblick:

  • Unterstützung der allgemeinen Herzgesundheit
  • Erhöhte Blutfettwerte & Cholesterin
  • Leicht erhöhter Blutdruck
  • Vorbeugung von Arteriosklerose
  • Verbesserung der Blutfließeigenschaften