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Da strahlt die Haut - Pflege im Frühling
 
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Schönheit aus Ihrer Apotheke

Jede Frau wünscht sich eine jugendlich schöne Haut und einen glatten Fraustrahlenden Teint. Die Haut – als Spiegel unserer Seele – steht für Gesundheit & Wohlbefinden. Durch kontinuierliche Schönheitspflege und gesunden Lebensstil kann man den biologischen Alterungsprozess der Haut hinauszögern.

Ab dem 35. Lebensjahr beginnt sich die weibliche Haut – bedingt durch die langsame Reduktion des Östrogenspiegels im Körper sowie jahrelange Belastungen durch Umweltfaktoren – zu verändern: es treten erste feine Gesichtsfalten auf, die Haut beginnt trockener und empfindlicher zu werden und verliert nachhaltig an Straffheit und Festigkeit.

Gesichtsreinigung – der erste Schritt zur Schönheit
Eine gründliche Reinigung morgens und abends ist die Voraussetzung für eine wirksame Hautpflege. Die Haut wird befreit von Schmutz, Staub, Make-up und kleinen Hautschüppchen. Die in der Apotheke erhältlichen Reinigungspräparate sind hautneutral, pflegend und hypoallergen. Für jeden Hauttyp und für jeden Geschmack ist die richtige Zubereitungsform dabei: die Reinigungsprodukte sind als Creme, Gel, Emulsion, Flüssigkeit oder festes Syndet erhältlich und können mit Wasser abgewaschen oder teils trocken abgenommen werden.

Konsequente Gesichtspflege
Produkte mit Wirkstoffen, die in tiefere Hautschichten dringen, bewirken einen nachhaltigen Anti-Falten-Effekt. Als besondere Feuchtigkeitsspender finden bewährte Substanzen wie z.B. Harnstoff oder Algen in Cremes Anwendung. Daneben bieten neue Anti-Aging-Produkte wirksame Unterstützung. Stoffwechselaktive Substanzen wie Vitamine, Kräuterauszüge, Collagen, Elastin, Mineralien usw. sind fixer Bestandteil moderner Kosmetiktechnologie und finden sich in Ihrer Apotheke.

Moderne Wirkstoffe
Der Forschung gelang es, die höchst empfindlichen Vitamine in Anti-Aging-Cremes einzuarbeiten. Retinol (Vitamin A) etwa fördert die Zellerneuerung und mindert dadurch Falten. Die Vitamine C und E fungieren als Radikalfänger gegen Umweltgifte und Sonnenschäden. Vitamin C ist an der Melaninbildung beteiligt und verleiht einen gleichmäßigen und strahlenden Teint. Vitamin E wirkt auf die Feuchtigkeitsregulierung und die Qualität der Hautzellen. Nach wie vor wird intensiv nach neuen »Jungmachern« geforscht. Liposome zum Einschleusen von Fetten in tiefere Hautschichten und Collagene stellen nur einige wirkungsvolle neue Substanzen der High-Tech Kosmetik dar.
Mittlerweile sind neu entwickelte Hautpflegeprodukte am Markt: die körpereigene Fettproduktion der Haut wird mit Lipiden wieder angeregt, sodass sich trockene Haut von innen her nachhaltig regeneriert. Mit solch intensiver Exklusivpflege wird nicht nur die Faltenbildung hintangehalten, sondern werden auch Pigmentflecken verringert, Gewebe gefestigt und der Hautalterungsprozess verlangsamt. Gründe genug, bei reifer Haut Kosmetika mit dieser Wirkungsweise ins vorbeugende Verwöhnprogramm einzubauen.
Neben diesen innovativen Substanzen ist es vor allem in der kälter werdenden Jahreszeit sinnvoll als Salbengrundlage gerade bei reifer Haut »Wasser-in Öl-Emulsionen« zu verwenden. In diesen Salben überwiegt der pflegende Ölanteil gegenüber dem Wasser – die Salbe ist daher fetter und nährender. Die sensible Haut wird vor Feuchtigkeitsverlust geschützt. Mittlerweile gibt es auch Hautpflegeprodukte zum Einnehmen. Fragen Sie dazu Ihren Apotheker.


Gepflegtes Haar
Gerade nach den Strapazen des Sommers brauchen die Haare besondere Pflege. Sonne, Wind und Chlorwasser haben die äußere Schuppenschicht der Haare geschädigt. Zusätzliche Strapazen wie Färben, Dauerwelle oder zu heißes Föhnen haben dem Haar ebenfalls Fett (Sebum) entzogen. Die Haare werden glanzlos, trocken und spröde. Milde rückfettende Shampoos sowie regenerierende Haarpackungen bzw. Spülungen schaffen Abhilfe. Wenn man seinen Haaren etwas Gutes tun will, empfiehlt sich eine Packung mit einem Eidotter und Olivenöl – einfach verrühren, aufs trockene Haar auftragen, 10 Minuten einwirken lassen und anschließend Haare waschen. Schneller geht es mit einer fertigen Haarpackung aus der Apotheke, die den Vorteil hat, dass sie leichter auswaschbar ist.
Aber nicht nur mangelnde Pflege kann die Ursache für brüchige, dünne Haare sein. Das Haar besteht im Wesentlichen aus Keratin (einem Eiweißbaustein), es enthält außerdem wie der Körper, Feuchtigkeit, Spurenelemente und Mineralstoffe. Daher können auch Faktoren wie Ernährung, Stress bzw. chronische Krankheiten eine Rolle spielen. Oft ist jedoch nicht nur das Haar selbst, sondern auch die Kopfhaut mitbetroffen. Ein häufiges Problem ist der Haarausfall. Helfen können spezielle Nahrungsergänzungen und rezeptfreie Arzneimittel, die von verschiedenen Herstellern angeboten werden und in jeder Apotheke erhältlich sind. Wenn nach zwei bis drei Monaten kein nachhaltiger Erfolg eintritt, empfiehlt sich der Besuch beim Hautarzt. Die Ursache kann durch innere Faktoren zum Tragen kommen: Der häufigste Grund ist hormonell bzw. erblich bedingt


Männer bevorzugt
Die Natur meint es mit Männern gut: Auf Grund des höheren MannBindegewebe- und Kollagenanteils ist männliche Haut elastischer, widerstandsfähiger und die Faltenbildung setzt später ein als bei Frauen. Hormonell bedingt, schwitzt Männerhaut dafür stärker; auf Grund größerer Talgdrüsen leiden junge Männer vor allem während der Pubertät vermehrt unter Akne. Diese Probleme können sich noch bis in das Erwachsenenalter fortsetzen. Je nach Schwere wird innerlich oder äußerlich behandelt. Chemische Peelings mit Säuren bringen große Erfolge, vor allem bei Narben.

Ein kosmetisch vordergründiges Problem sind hartnäckige Schuppen und Juckreiz im Bereich der Kopfhaut und des Bartes. Verschiedene Firmen bieten mittlerweile Produkte an, um dieses störende Problem in den Griff zu bekommen. Ihr Apotheker berät Sie dazu gerne.
Egal ob die Wahl die richtige Pflege oder kosmetische Verfahren betrifft, wichtig ist eine genaue Hautanalyse und ausführliche Beratung. Ihr Apotheker hilft mit Rat und Tat weiter. Mit seiner Hilfe erstellen Sie Ihr individuelles Pflegekonzept, damit Sie sich in Ihrer Haut wohlfühlen und gefallen.


Ihr Dr. Pröll

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