Hau(p)tsache gesund!
Welche Aufgaben hat die Haut? Die Haut ist unser größtes Organ. Sie umschließt den Körper vollständig und schützt somit die Gewebe gegen schädliche Umwelteinflüsse und Eindringen von Krankheitserregern in den Körper. Über die Haut findet ein geregelter Austausch von Wasser statt und „atmet“ somit gewissermaßen. Durch die Verengung und Erweiterung der Hautgefäße sowie der Schweißbildung wird die Körpertemperatur geregelt. Eine hohe Dichte von Rezeptoren in der Haut lässt uns Druck- Temperatur- und Schmerzreize wahrnehmen. Unsere Haut ist somit im besten Sinn des Wortes sensibel. Wie ist die Haut aufgebaut? Die Haut besteht aus: - der Oberhaut (Epidermis) mit deren Anhangsgebilden: Talgdrüsen, Schweißdrüsen, Duftdrüsen, Haare und Nägel - der Lederhaut (Korium); sie liegt als Bindegewebe unter der Oberhaut - dem Unterhautgewebe (Subkutis) Epidermis und Korium werden zusammen als Kutis bezeichnet. Die Epidermis wiederum setzt sich aus mehreren Schichten zusammen. Von außen nach innen sind dies: - Hornschicht (Stratum corneum) - Körnerschicht (S. granulosum) - Keimschicht (S. germinativum, setzt sich zusammen aus Stachelzellschicht und Basalschicht) Welche Hauterkrankungen kann ich selbst behandeln?
Aus der Vielzahl der Hauterkrankungen lassen sich einige selbst behandeln oder, nach Arztbesuch, selbst weiter behandeln: - Ekzeme - Herpes simplex (labialis) = Lippenherpes - Pilzerkrankungen der Haut und Schleimhäute - Akne - Allergische Hautreaktionen - Juckreiz und Rötung der Haut Wie pflege ich die meine Haut richtig? Umwelteinflüsse, Sonne und Kälte, falsches Reinigen können die Haut reizen oder schädigen und lassen sie vorzeitig altern. Deshalb bildet die Anwendung von allergiegetesteten, gut verträglichen Reinigungs- und Pflegemitteln einen guten Schutz der Haut. Was kann ich sonst noch für eine gesunde Haut tun? Eine gesunde Ernährung und Lebensweise ist die Basis für eine gesunde Haut. Rauchen, Alkohol, aber auch bestimmte Medikamente schädigen dagegen die Haut. An der Haut lässt sich unser Alterungsprozess am deutlichsten erkennen. Mit zunehmenden Lebensjahren verändert sich unsere Haut und bedarf einer verstärkten und dem Alter angepassten Pflege. Die Haut nennt man auch den „Spiegel der Seele“. Oft lassen sich organische oder psychische Erkrankungen am Zustand der Haut „ablesen“. Dann ist eine intensive Pflege besonders wichtig.
|